Yamaoka Blog

Archiv für die Kategorie „Kunst und Kultur“

Hände hoch und Augen auf!

Donnerstag, 5. April 2012

von Irina Müller

 

„Päng!“ – Dieses onomatopoetische Wort ist seit Mittwoch dieser Woche der Titel eines neu erschienen Magazins. Da wagt sich doch tatsächlich wieder ein Mutiger aus der Verlagswelt ein weiteres Blatt auf den Markt zu bringen. Ob so etwas noch sinnvoll ist, sich verkaufen lässt und nicht scheitern wird, könnte man fragen – in der heutigen, sich immer verändernden Medienlandschaft, in der online mehr Klicks gezählt als Zeitschriften und Bücher aufgeschlagen werden.

Im Verlagswesen lässt sich jedoch feststellen, dass die Auflagenzahlen sich erholen, neue Zeitschriften, wie etwa „Couch“, „Season“ oder „Closer“ ihren Einstand mit grandiosen Startauflagenzahlen feiern konnten (Couch: 200.000, Season: 350.000, Closer: 400.000). Um Themen wie Living, Lifestyle, Fashion, Beauty drehen sich diese.

„Päng!“ ist anders. Es werden andere Ansprüche befriedigt, andere Zielgruppen angesprochen, auf andere Weise informiert und unterhalten. Beim Anschauen und Lesen des Magazins wird spürbar: Da steckt viel Arbeit und Herzblut drin. Die Herausgeberin Josephine Götz beschäftigte sich in ihrer Bachelor-Arbeit mit der Konzeption des Heftes. Sie studierte die Medienlandschaft und wollte kreieren, was es so noch nicht gab. Von Baumhaus-Bauanleitungen, über Roadtrip-Berichte, abwechslungsreichen Fotos oder auch „un petit Nähkurs“, ist noch einiges in der Zeitschrift zu bewundern und entdecken.

 

 

Und das taten wir auch gestern in der Agentur. Wir freuen uns immer wieder darauf, ein neues Heft in den Händen zu halten und sind gespannt auf weitere interessante Magazine, die die Printwelt bereichern.

 

 

Jetzt wird chic gecoucht

Donnerstag, 19. Januar 2012

von Christina Struck

 

Seit letzter Woche können wir uns passend und farblich aufeinander abgestimmt zu unseren Klamotten auch einrichten. Dabei hilft uns nämlich Couch – das erste Wohn & Fashion-Magazin, das mit einer Auflage von stolzen 200.000 Exemplaren im Pocket-Format startet. Chefredakteur ist der Schöner Wohnen-Guru Stephan Schäfer und das stylish gestaltete Heft ist schon für 2 Euro zu haben.

Gruner + Jahr setzt hier auf die jungen Trendbewussten, denen nicht nur wichtig ist, welche Kleidung sie tragen, sondern auch, auf welches Sofa sie sich setzen. Das Heft ist randvoll mit neuen Mode- und Beautytrends und Homestorys, Checklisten und Ratgeberseiten für ein hippes Zuhause. Besonders schön ist, dass hier praktikable Tipps und vor allem geldbeutelschonende Produkte vorgestellt werden. So können auch Studentenbuden mit ein paar Kniffen in Designertempel verwandelt werden. Aber neben vielen Produktvorstellungen und Tipps für Heimwerkerköniginnen kommt die wissensdurstige Leserin auch nicht zu kurz und lernt im Schnelldurchgang die wichtigsten Designer kennen.

Neben dem Heft am Kiosk gibt es eine Menge Aktivitäten im Netz. We like! Und wir drücken Gruner + Jahr die Daumen, dass es Couch nicht so ergeht wie dem One-Hit-Wonder Hollyhome vom Burda Verlag, das nach der ersten Testausgabe wieder aus den Regalen am Kiosk verschwand.

It’s only Musikindustrie but I like it…

Donnerstag, 11. März 2010

von Sylvia Lipiec

veröffentlicht in: Kunst und Kultur, Public Relations

 

Meiner Herzens-Branche geht es schlecht. Die Musik-Ratten verlassen das sinkende Schiff. Doch während sich Whitney Houston zur Lächerlichkeit tourt, Revolverheld ins Sat1-Frühstücksfernsehen gehen und Jan Delay bei Gottschalk zu Kreuze kriecht, scheint den dazugehörigen Musikjournalisten die Sonne aus dem Hintern.  (weiterlesen …)

Entrümpel yourself! Out and about a fancy

Freitag, 22. Mai 2009

von Diana Posth

veröffentlicht in: Kunst und Kultur

Zugegeben nicht mehr ganz neu aber immer wieder neu interpretiert, die Vereinfachung des Lebens. Ratgeber wie „Getting things done” oder „Symplify your life” haben das Thema umgekrempelt, reflektiert und darüber sinniert. Verkauft in Millionenauflagen und in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Das Leben ein Waschzettel, eine symbolische Stufenpyramide aus Geld, Zeit, Gesundheit, sich selbst und anderen und wieder über andere von anderen. Es reicht nicht mehr aus, den Keller zu entrümpeln, um sich sortiert zu fühlen. Abnahme der Komplexität: Fehlanzeige. Ein eindeutiges Zeichen. Oder etwa nicht? Wir brauchen Hilfe! (weiterlesen …)

Malen nach Zahlen

Montag, 6. April 2009

von Diana Posth

veröffentlicht in: Kunst und Kultur

Gelegentlich stolpert man über Dinge, die auf den ersten Blick trivial erscheinen. Überliest man fast einen kleinen Beitrag im Monopol-Magazin über die verstorbene Hanne Darboven. Darf ich vorstellen? Profession: Konzeptkünstlerin. (weiterlesen …)

„Die Macht des Buchstaben K“

Montag, 16. März 2009

von Diana Posth

veröffentlicht in: Kunst und Kultur

„PSSSSSSTTTT … hey du!“ – „Wer, ich?“ – „Pssst, nicht so laut.“ – „Wer, ich?“ –„Genaaaaaau, willst du ein K kaufen?“ – „Ein K?“
Nicht mehr so exklusiv gehandelt wie bei Ernie und dem Buchstabenverkäufer aus der „Sesamstraße“, ist der Buchstabe K in Deutschland mittlerweile Massenware geworden. (weiterlesen …)